Glossar

Bevollmächtigter
Ein Bevollmächtigter ist eine Person, die – durch eine Willenserklärung legitimiert – für eine andere Person in deren Namen handelt und ent-
scheidender Stellvertreter
ist.

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Erbkonzept
Ein Konzept (von lateinisch concipere: "erfassen") beschreibt eine Grund-
vorstellung, die erste Fassung eines Textes oder einer Idee. In der Regel wird ein Konzept als eine Sammlung von Leitgedanken verstanden. (Wikipedia)

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Nachlasspflegschaft
Die Nachlasspflegschaft (§ 1960 BGB) ist eine durch das Nachlassgericht angeordnete Pflegschaft zur Sicherung des Nachlasses, insbesondere durch Bestellung eines Nachlasspflegers, die bis zur Annahme der Erb-
schaft oder bis zur Ermittlung eines unbekannten Erben erfolgen kann. (Wikipedia)

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Nachlassverwaltung
Im alltäglichen Sprachgebrauch wird häufig mit diesem Begriff die Auflösung eines Nachlasses oder auch eine Testamentsvollstreckung beschrieben.

Im rechtlichen Sinne ist jedoch die Nachlassverwaltung (§ 1975 BGB) eine Sonderform der gerichtlich verfügten Nachlasspflegschaft.

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Patientenverfügung
Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Vorausverfügung für den Fall, dass Sie ihren Willen nicht mehr (wirksam) erklären können. Sie ist eine Weisung des Vollmachtgebers an Ärzte und Pflegepersonal sowie den Bevollmächtigten, wie im Falle einer schweren, unheilbaren Krankheit oder nach einem schwerwiegenden Unfall mit lebensbedrohlichen Verletzungen gehandelt werden soll.

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Testament
Ein Testament (von lat. testamentum, das wiederum von lat. testari: „bezeugen“) ist eine Form der Verfügung von Todes wegen, eine Regelung für den Erbfall. Nach deutschem Recht wird diese Verfügung auch als letztwillige Verfügung bezeichnet. (Wikipedia)

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Testamentsvollstreckung
Mit der Einsetzung eines Testamentsvollstreckers kann der Erblasser die Erfüllung von Auflagen sicher stellen, Konflikte in einer Erbengemeinschaft reduzieren und eine ordnungsgemäße Abwicklung des Nachlasses erreichen. Außerdem kann er bei Anordnung andauernder Verwaltung des Nachlasses durch den Testamentsvollstecker eine Zerschlagung seines Nachlasses langfristig verhindern und ihn vor ungeeigneten Erben schützen. Der Testamentsvollstrecker wird immer dem Willen des Erb-
lassers folgen.

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Vorsorgevollmacht
Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie eine Person, im Falle einer Notsituation alle oder nur bestimmte Aufgaben für Sie zu erledigen. Mit dieser Vollmacht wird der Bevollmächtigte zum Vertreter Ihres Willens, d.h. er entscheidet an Ihrer Stelle, wenn Sie selbst nicht mehr entscheid-
ungsfähig sind. Eine Vorsorgevollmacht setzt persönliches Vertrauen zum Bevollmächtigen voraus und sollte daher nicht leichtfertig erteilt werden. Allerdings gibt es Regelungen, die ein Vier-Augen-Prinzip“ möglich machen und zu individuellen sicheren Vollmachten führen.

Die Vorsorgevollmacht kann auch als „Vollmacht über den Tod hinaus” geregelt sein, so dass der Bevollmächtigte zusätzlich alle Erbange-
legenheiten
– angefangen von der Bestattung – ausführen kann.

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